Sehenswertes

Reich an kulturellen Schätzen, bietet Nordzypern vieles Sehenswertes. Der malerische Hafen der Stadt Girne zählt sicherlich ebenso dazu die wie die einst gotische Kathedrale in Gazimagusa (Famagusta), die heute als Lala Mustafa Moschee (umgebaut 1571) ihren Zweck erfüllt. Ebenso umgestaltet wurde nach der osmanisches Eroberung die heutige Selimiye Moschee in Lefkosa. In der Hauptstadt sollte neben dem Markt unbedingt auch die liebevolle Große Karawanserei (Büyükhan) besichtigt werden. In den Fünffingerbergen mit einem malerischen Blick auf die Nordküste liegen die Kreuzritterburg St. Hilarion und das ehemalige Prämonstratenserkloster Bellapais. Im Westen der Insel befinden sich zwei weitere Sehenswürdigkeiten: die Ruinenstadt Soli mit ihren schönen Mosaiken und Vouni mit einem atemberaubenden Ausblick. Nahe der Stadt Gazimagusa liegt die antike Stadt Salamis mit einem der ältesten Latrinensystemen der Welt sowie das St. Barnabas-Kloster.


Landschaften

Landschaftlich wird Nordzypern geprägt von einem schmalen Küstenstreifen. Dahinter ragen die bis zu tausend Meter hohen Gipfel des Fünffingergebirges (Besparmak-Gebirge) auf. Das Landesinnere besteht aus einer vor allem im Sommer staubigen Ebene, die Mesarya-Ebene, die auch Kornkammer Nordzyperns genannt wird. Im Westen schließt sich an diese Ebene grünes Ackerland an. Hier gedeihen Zitrusfrüchte in großen Plantagen. Im Osten gehen die Ausläufer des Fünffingergebirges direkt in einen schmalen Küstenbereich über, die Karpaz-Halbinsel. Die Hauptstadt Lefkosa liegt im Zentrum der Insel und hat rund 50.000 Einwohner. An der Nordküste gelegen, verfügt Girne (20.000 Einwohner) über einen malerischen Hafen. Gazimagusa an der Ostküste ist maritimes Zentrum mit Nordzyperns größtem Frachthafen. Güzelyurt, übersetzt "Schöne Erde" liegt im Westen der Insel und gilt als das Zentrum der Landwirtschaft. Im Süden grenzt die TRNC an die Republik Zypern. Der Grenzübertritt ist heute problemlos (für EU-Bürger) möglich.